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Auftritt im Magazin der Tiroler Wirtschaftskammer

Pistenpräparierung aus Oberndorf


Seit 20 Jahren präpariert Steinbach Alpin anspruchsvolle Skipisten für die wichtigsten Wintersport-Wettkämpfe weltweit. Schon bei den Olympische Winterspielen von Nagano, Turin, Vancouver und Sotchi hat sich die Technik von Steinbach Alpin bewährt, ebenso bei Weltmeisterschaften, Weltcuprennen, Rodelbahnen, sogar bei Langlaufloipen und Winterpolospielfeldern. Für hochkarätige Skirennen, wie sie Olympia bieten muss, sind perfekte Pisten ein Muss. Die Härte der Piste muss sehr genau auf das jeweilige Erfordernis eingestellt sein. Der Pistenschnee muss z. B. bei einem Damen-Abfahrtslauf auf ein Gewicht von 450 bis 480 Kilo pro Kubikmeter gebracht werden, bei einem Herren-Slalom auf 650 Kilogramm. Da braucht es viel Genauigkeit, um zu gewährleisten, dass auch die Läufer mit höheren Startnummern noch eine akzeptable Piste vorfinden, berichtet Firmeninhaberin und Geschäftsführerin Gitti Weber: „Die 30er-Regel (Anm: Der Führende des ersten Durchgangs startet erst als 30. des zweiten Laufs) gibt es auch erst, seit es unseren Injektionssprühbalken gibt.“
Daher ist Steinbach Alpin jetzt auch für die Pistenpräparierung in Korea verantwortlich – ein Auftrag, der durchaus bedeutend ist für das Tiroler Unternehmen. 

 

„Notwendig war viel Vorbereitungsarbeit“

Gitti Weber, Geschäftsführerin von Steinbach Alpin unterstreicht die Bedeutung der Olympia-Aufträge.

TW: Wie gut ist der Ruf von österrei-chischen Wintersport-Ausrüstern in Asien? Hat er geholfen bei den Olym-pia-Aufträgen?
Gitti Weber: Es hilft na-türlich, dass man schon bei den vorangegan-genen Olympischen Winterspielen dabei war. Aber das allein ist nicht genug, es braucht jedes Mal aufs Neue viel Vorbereitung und Überzeugungskraft, um zu vermitteln, dass das eigene Produkt notwendig und gut ist.

Wie einfach oder kompliziert war die Umsetzung des Auftrags?
Die Russen ha-ben wir für die Spiele in Sotchi (Anm: im Jahr 2014) mit unserer Qualität gut überzeugen können. In Korea war das jetzt schwieriger. Ich musste viel Überzeugungsarbeit leisten, um zu zeigen, dass es einen Unterschied macht, ob ich mit unserem Injektionssprühbalken arbei-te oder mit einem Gartenschlauch. Die Korea-ner waren auch besonders sparsam und haben viel mehr gefeilscht als die Russen. Das alles hat eine längere Vorbereitungszeit erfordert.

Wie bedeutend ist der Olympia-Auf-trag für Ihr Unternehmen?
Steinbach Al-pin hat schon vor zwei Jahren eine erste Char-ge für den Alpinskilauf nach Korea geliefert, jetzt zu Olympia eine zweite Charge. Das ist für das Unternehmen durchaus wichtig: In einem Olympia-Jahr liegt unser Umsatz um 20 bis 25 Prozent höher als in einem Normaljahr.

Rechnen Sie mit Folgeaufträgen aus Korea? Folgeaufträge in Korea sind wahrscheinlich, freilich erst nach einigen Jahren, wenn es den Koreanern gelungen sein wird, mehrere hochklassige Rennen ins Land zu holen. Wir sprechen hier nicht von den nächsten ein, zwei Jahren, sondern von vielleicht zehn Jahren. Dann hilft es dann allerdings, dass man bei Olympia dabei gewesen ist.

Zum Bericht des Wirtschaftskammermagazines

 

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